Keramik
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Ein Keramikkondensator, fachsprachlich auch Kerko genannt, ist ein elektrischer Kondensator mit einem keramischen Dielektrikum, dessen Inhaltsstoffe durch entsprechende Zusammensetzung zu Kondensatoren mit vorher bestimmbaren elektrischen Eigenschaften führen.
Keramikresonatoren bzw. piezokeramische Resonatoren sind elektronische Bauelemente aus Piezokeramik, einem ferroelektrischen Material. Sie nutzen den piezoelektrischen Effekt für Frequenz bestimmende oder Frequenz selektierende Anwendungen und werden ähnlich wie Schwingquarze eingesetzt, besitzen jedoch nicht deren Frequenzgenauigkeit und -stabilität. Keramikresonatoren weisen gegenüber Schwingquarzen kleinere Abmessungen und einen geringeren Bedarf an externen elektronischen Bauelementen auf, sind gegenüber mechanischen Belastungen robuster und außerdem erheblich preiswerter. Durch mechanische Kopplung von zwei und mehr Resonatoren lassen sich auch einfache elektrische Filter herstellen.
4-MHz-Keramikresonator mit kapazitivem Anschluss
SMD-Keramikresonatoren mit kapazitivem Anschluss
Keramikforschungen ist eine zwischen 1976 und 1985 erschienene Fachbuchreihe. Sie wurde von der Kommission für Antike Keramik der Heidelberger Akademie der Wissenschaften unter deren Vorsitzendem Roland Hampe herausgegeben. Mehrere der Bände wurden mit finanzieller Unterstützung der Ceramica-Stiftung in Basel und des Deutschen Archäologischen Instituts veröffentlicht. Die Reihe, die sich vor allem aus Hochschulschriften zusammen setzt – die Hälfte von der Universität Heidelberg –, wurde im Verlag Philipp von Zabern publiziert und lehnte sich in der Aufmachung an die Reihe Forschungen zur antiken Keramik – Kerameus an, mit der es auch inhaltlich Überschneidungen gab. In der Reihe erschienen mehrere grundlegende Werke zur antiken Keramik.